Ein schöner, großzügiger Ort für Musik und Audioprojekte, jenseits der muffigen Bunkerproberäume mit gemeinsam geteilter Infrastruktur, Bildungsangeboten und Vernetzungsangeboten – so etwas wünsche ich mir schon lange im Stadtteil.
Vielleicht wird das aber bald Wirklichkeit! Jedenfalls gründet sich gerade der Verein tonraumfrankfurt und ist auch schon in ersten Verhandlungen über Räumlichkeiten in Rödelheim. Mehr über die Idee, das Konzept und Kontakte habe ich schon auf der Kulturnetz-Frankfurt-Website geschrieben und weil Google nicht mag, wenn Content doppelt gepostet wird, verweise ich einfach mal auf den Blogbeitrag beim Kulturnetz.
Bitte rumerzählen, weitermailen, twittern, was-auch-immer – so ein Projekt lebt von aktiven Leuten und gerade beim Aufbau wird jede Hand gebraucht! Danke!
… nun ja, sagen wir mal eher: tragbarer Computer. Das war Anfang der 1990er Jahre, ich studierte damals und hatte nach dem ersten Semester keine Lust mehr, alle Referate und Hausarbeiten auf meiner mechanischen Schreibmaschine zu tippen. Ich kaufe mir dann, weil er so simpel zu bedienen war, einen Amiga 500 – und setzte damit auf ein sterbendes System, denn die IBM-kompatiblen Rechner fingen an sich flächendeckend durchzusetzen. Glückliche Umstände brachten dann den Toshiba zu mir – ich bekam von meinem Stiefvater den Rechner als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt und hatte ihn sehr lange im Einsatz. Später verlieh ich ihn wiederum an einen Freund, der ihn auch noch einige Zeit nutzte und bei dem wir ihn vor ein paar Wochen wieder auf dem Dachboden entdeckt haben.
Auf einer Reise vor zwei Jahren in die USA war ich sehr erstaunt über ein Aufblühen der dortigen Bierbraukultur, ausgerechnet in einem Land, das ich mit gutem Bier bislang überhaupt nicht in Verbindung brachte. Dort entstehen seit etwa zwei Jahrzehnten immer mehr lokale Kleinstbrauereien, die sehr geschmackvolles Bier brauen und regional verkaufen. Diese Art des Bierherstellung war früher so überall in Deutschland üblich, in dem Dorf meiner Großeltern, einen kleinen Marktflecken in Niederbayern, gab es zu meiner Kindheit noch vier Brauereien, bis heute hat nur eine davon als großer mittelständischer Betrieb mit überregionalem Vertrieb überlebt.
Es ist schon eine Weile her, da hat mir @ZenMonkey_de ein Buch geschenkt, “Kopf schlägt Kapital” von Günter Faltin. Ich hatte bisher nur Gutes über das Buch gehört und war sehr neugierig darauf, es selber zu lesen.
Was soll ich sagen – ich hatte mir etwas mehr mehr von dem Buch erwartet. Günter Faltin beschreibt darin eine andere, neue Art des Unternehmertums, für die er den Begriff Entrepreneurship verwendet. Neuer Namen für ein altes Konzept? Nein, es geht um die Entwicklung einer kreativen Idee und die Umsetzung derselben mit Hilfe von spezialisierten Partnern – die Organisation des Zusammenspiels der einzelnen Bausteine ist die Kunst, die aus der Idee Realität werden lässt.
Der Frankfurter Hauptfriedhof ist, gemessen an der Geschichte der Stadt, ein moderner Friedhof. 1828 eröffnet und als parkähnliche Anlage geplant und gestaltet wurde er im Laufe der Zeit immer wieder erweitert und ist mit seinem mittlerweile dichten und hohem Baumbestand einer der schönsten Grünanlagen Frankfurts. Vor allem im vorderen historischen Teil mit den alten, moosbewachsenen und efeuumrankten Grabsteinen, den vielen Farnen, Büschen und jungen Baumtrieben, dazwischen Bänken und Brunnensteine, Kieswege und Wiesenflächen erinnert der Friedhof an einem verwunschenen Zauberwald.
Ein paar Meter nach dem Friedhofsmauern, die laute, schnelle und betriebsame Stadt hinter sich lassen, beginnt eine tiefe Ruhe und Stille, die Zeit wird langsamer und unwichtig. Die eigene Endlichkeit wird wieder bewusst.
Manchmal gehe ich einfach für eine Stunde über den Friedhof, lese Inschriften auf Gräbern, setzte mich auf eine Bank in die Sonne oder halte die Hände in das kühle Wasser in eines der Steinbecken für die Gießkannen. Wenn ich dann wieder durch das Tor in die Stadt, das Leben und den Trubel komme, haben sich in mir meist ein paar Dinge und Wichtigkeiten ein klein wenig neu sortiert …
Open Source kennen viele im Zusammenhang mit Software – dass es inzwischen jede Menge Open-Source-Hardware-Projekte gibt, versuche ich immer wieder hier im Blog aufzuzeigen. Bekannte Beispiele sind 3-D-Drucker wie der RepRap oder Zeichenmaschinen wie der Drawbot, aber auch schweres Gerät wie die landwirtschaftlichen Maschinen der OpenSourceEcology.
Ein weiteres Projekt beschäftigt sich mit dem Entwurf und Bau von Häusern aus Holzwerkstoffen, bestehend aus Teilen, die einfach herzustellen, zu transportieren und zu montieren sind. Häuser wie ein Puzzle zusammenstecken? Das Projekt WikiHouse zeigt, wie es geht.
WikiHouse is an open source construction set. It’s aim is to allow anyone to design, download, and ‘print’ CNC-milled houses and components, which can be assembled with minimal formal skill or training.
Mehr Bilder, vor allem von Konstruktionsdetails, findet Ihr im WikiHouse-Blog: http://blog.wikihouse.cc/