Artikel-Schlagworte: „Wirtschaft“

Hören: Podcast von Holger Klein mit Uwe Lübbermann, Premium Cola

Mittwoch, 14. November 2012

Über das Getränke-Kollektiv Premium Cola und das damit verbundene wirtschaftliche und soziale Konzept habe ich schon weiter unten kurz was geschrieben und nachdem “das Gehirn” von Premium Cola, Uwe Lübbermann, in den Kommentaren noch einiges ergänzt hat, bin ich noch neugieriger geworden. Wie funktioniert nun dieses “Betriebssystem” im Detail, was sind die Ideen dahinter, wie findet die Zusammenarbeit im Alltag statt, welche Probleme gibt es dabei und wie hat sich aus einer Idee ein komplexes, tragfähiges wirtschaftliches System innerhalb von mehr als 10 Jahren entwickelt?
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Neue Arbeit: Günter Faltin, Entrepreneurship und das Internet halt …

Sonntag, 22. Juli 2012

Es ist schon eine Weile her, da hat mir @ZenMonkey_de ein Buch geschenkt, “Kopf schlägt Kapital” von Günter Faltin. Ich hatte bisher nur Gutes über das Buch gehört und war sehr neugierig darauf, es selber zu lesen.

Was soll ich sagen – ich hatte mir etwas mehr mehr von dem Buch erwartet. Günter Faltin beschreibt darin eine andere, neue Art des Unternehmertums, für die er den Begriff Entrepreneurship verwendet. Neuer Namen für ein altes Konzept? Nein, es geht um die Entwicklung einer kreativen Idee und die Umsetzung derselben mit Hilfe von spezialisierten Partnern – die Organisation des Zusammenspiels der einzelnen Bausteine ist die Kunst, die aus der Idee Realität werden lässt.

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Lesen: Manifest gegen Nachhaltigkeit

Freitag, 4. November 2011

Sina Trinkwalder, Gründerin und Geschäftsführerin des ökosozialen Augsburger Kleidungsherstellers Manomama, und Eike Wenzel, Trendforscher und Gründer des Instituts für Trend- und Zukunftsforschung (www.zukunftpassiert.de) haben sich mit Greenwashing, LOHAS und dem neuen Modemarkt scheinbar nachhaltiger Wirtschaft auseinandergesetzt und ein Manifest gegen Nachhaltigkeit geschrieben, das hier in der TAZ nachzulesen ist.

Beide benennen klar, was sich wirklich ändern muss und was wir wirklich bräuchten:

  • Vom Wohlstand zur Lebensqualität
  • Von der Kette in den Kreislauf
  • Act local, respect global
  • Rücksicht für Fortschritt
  • Eine neue Zeit – in der Stadt und auf dem Land
  • Mit Herzblut statt halbherzig
  • Das Ende der Ü-Ei-Generation
  • Gemeinwohl nicht im Alleingang
  • Ehrlichkeit

Sina Trinkwalder erhält heute den Preis als Social Entrepreneur der Nachhaltigkeit 2011 vom Rat für Nachhaltige Entwicklung.

Geplante Obsoleszenz – was denn sonst?

Donnerstag, 1. September 2011

Im nachfolgenden Film wird anhand einiger Beispiele dargestellt, dass viele Produkte so konstruiert werden, dass die Lebensdauer viel geringer ist, als sie sein müsste.

Wundern wir uns aber wirklich darüber, was wir hier sehen? Was wäre, wenn die Waren wirklich so konstruiert wären, dass sie entweder robust und langlebig konstruiert oder leicht reparierbar wären? Wenn die Nylonstrumpfhose wirklich jahrelang halten würde?

Unser Wirtschaftssystem ist auf immer mehr Wachstum ausgelegt und dem stetigen Fluss von Geld – das nur dann fließt, wenn Waren oder Dienstleistungen hergestellt und verkauft werden, ohne Unterlass, immer mehr und immer schneller. Waren, die lange – vielleicht ein Leben lang halten – passen nicht in unser Wachstumssystem.

Wo wäre der Ausweg? Welches Wirtschaftssystem könnte in Zukunft diese Spirale vermeiden? Das wird in den nächsten Jahrzehnten das größte Problem sein, das wir zu lösen haben. Denn nur wenn die Gier nach Geld, welche die Grundlage unseres derzeitigen Wirtschaftens ist, überwunden wird, können wir die drängenden Probleme wie Klimawandel, Energiewende, Umweltzerstörung, weltweiten Hunger und Armut lösen – technologisch sehe ich da überhaupt keine Probleme!

Passt irgendwie auch dazu:

http://www.finnsland.net/blog/2011/02/lebensqualitat-und-bruttoinlandprodukt/

http://www.finnsland.net/blog/2011/01/wohlstand-ohne-wachstum/

Modern Marx

Donnerstag, 11. August 2011

Für den privaten Hausgebrauch gibt es den auch wieder als PDF-Download zum Ausdrucken auf Zweckform-Klebeetikettenbögen Nr. 3474. Viel Spaß damit.

Arbeit & Zukunft

Freitag, 10. Juni 2011

Prekaritat nach der Jahrhundertwende 1900

Nichts Neues: Unsere Arbeitsgesellschaft unterliegt seit einigen Jahrzehnten einem umfassenden Wandel, von der ursprünglich starken Prägung einer Industrie- und Produktionsgesellschaft zur Wissens-, Informationsgesellschaft und Dienstleistungsgesellschaft. Mit dem Einzug von Computern zunächst in die Produktion und dann sehr schnell in den Verwaltungen und Büros und seit diesem Jahrzehnt der Verbreitung des (Breitband-)Internets im Produktivbereich hat sich die Arbeitswelt rasant verändert und wird sich noch weiter stark verändern.

Viele Berufe sind neu entstanden (Webdesigner, Programmierer), viele Berufe sind innerhalb einer Generation ausgestorben (Schriftsetzer, Kohlehändler, technischer Zeichner). Berufsfelder sind mit einander verschmolzen (Mechatroniker, Informatikkaufmann), der Dienstleistungssektor hat neue Bedeutung und Gewichtung bekommen.

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Wohlstand ohne Wachstum?

Freitag, 21. Januar 2011

In der Reihe SWR2-Wissen wurde die Tage ein sehr schöner Beitrag mit dem Thema “Wohlstand ohne Wachstum?” ausgestrahlt, in dem auch Zukunftsvorstellungen von einer neuen Lebens- und Arbeitswiese skizziert werden, die seit einigen Jahren nicht nur gedacht sondern auch gelebt werden, wo also aus Utopie an manchen Orten schon Praxis geworden ist.

Für viele mag eine Zukunft ohne (wirtschaftlichem) Wachstum mit der Furcht nach verminderter Lebensqualität verbunden sein – für mich bergen Zukunftsideen, wie in dieser Sendung umrissen, eher eine Verbesserung der Lebensqualität und Lebenszufriedenheit. Mehr selbst bestimmtes Leben und mehr Leben in einer Gemeinschaft, die lernt miteinander statt nebeneinander zu leben und zu arbeiten. Ich sehe da eher die Chancen für einen Schritt zu einer lebenswerteren Gesellschaft.

Hier noch ein paar Links im Zusammenhang mit der Sendung: