Artikel-Schlagworte: „Umwelt“

Kleidung, Arbeitsbedingungen & so Zeugs will ich nicht im Schrank haben

Donnerstag, 12. April 2012

Neulich habe ich in der ZEIT über die Arbeitsbedingungen von indischen Mädchen in der Textilindustrie gelesen, dann bin ich über einen Artikel in Karmakonsum auf diesen ARD-Bericht gestoßen:

Ich habe früher selbst oft in Industriebetrieben gejobbt und kann mir gut vorstellen wie sich das anfühlt, so arbeiten zu müssen. Allerdings waren das bei mir immer nur vorübergehende Beschäftigungsverhältnisse und nicht mein lebenslanger Arbeitsalltag.

Ich habe keine Lust mehr, mir auf Kosten der Gesundheit von dort ausgebeuteten Menschen den Schrank mit billigen Kram voll zuhängen. Das Netzwerk Faire Mode zeigt in Ihrem Good-Jeans-Guide, dass es auch Hersteller gibt, die anders produzieren und Verantwortung gegenüber Mensch und Umwelt zeigen.

Ja, die Jeans dort sind unter Umständen mehr als fünf mal so teuer wie die Billig-Jeans bei den großen Ketten und doppelt so teuer wie normale Markenjeans. Ja, und trotzdem kann man sich das leisten, wenn man will – vielleicht lieber ein paar Hosen weniger im Schrank oder an anderer Stelle durch mehr Einkaufen in Second-Hand-Läden den Textil-Etat schonen – das geht schon irgendwie, wenn man nicht wirklich arm ist.

Leitungswasser trinken, Bleirohre & Kalk

Freitag, 30. September 2011

Hydrant auf dem MassMaca-Gelände

Weiter hinten hier im Blog habe ich vor einiger Zeit über Trinkwasser aus der Leitung geschrieben und dass wir hier in Deutschland Wasser von sehr hoher Qualität frei Haus geliefert bekommen. Es wäre also eigentlich gar nicht nötig, in Flaschen abgefülltes Wasser zu kaufen.

In den Kommentaren hat nun das stadtkindFFM darauf hingewiesen, dass zwar das von den Versorgern gelieferte Wasser durchaus in Ordnung ist, es allerdings auch noch sehr auf den jeweiligen Zustand der Hausinstallation ankommt. Stimmt – vor allem die früher übliche Verwendung von Bleirohren, gerade in Nord- und in Ostdeutschland, der Bonner Gegend und Frankfurt am Main (siehe dazu auch die Links weiter unten) noch sehr oft in älteren Liegenschaften zu finden, kann unter Umständen bedeuten, lieber kein Trinkwasser aus dem Hahn zum Trinken oder Kochen zu verwenden.

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Wasser aus der Leitung statt Wasser in Flaschen

Dienstag, 16. November 2010

Warum  wird Wasser in Flaschen (… bei denen sich inzwischen auch noch die Einwegplastikflaschen durchgesetzt haben) gefüllt, diese über oft hunderte von Kilometern per LKW transportieren und für teuer Geld hier verkauft? Weil das tolle, mineralhaltige Quellwasser aus Vulkangestein von ganz-weit-weg kommt? Weil uns die Werbung mit schönen Naturbildern verspricht, dass es so unheimlich gesund und natürlich ist? Verkauft sich jedenfalls prima, gutes Geschäft!

Ein wenig die persönlich bevorzugte Suchmaschine benutzt und schnell wird klar: Das hier in Deutschland verfügbare Leitungswasser wird bei weitem strenger und genauer kontrolliert als jedes in Flaschen abgefüllte und verkaufte Wasser, kostest dabei kaum etwas, wird frei Haus geliefert, ohne Schlepperei, immer frisch, und die örtlichen Wasserversorger stellen obendrein in der Regel umfassende Informationen über die Wasserqualität zur Verfügung.

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Wassersparen – und das auch noch voll bequem!

Montag, 3. Mai 2010

Ja, ist schon ein wenig älter, das Video einer brasilianischen Umweltorganisation, und ging letzte Jahr durch alle möglichen Blogs. Da hatte ich aber noch keine eigenes und Wasser sparen ist immer noch aktuelles Thema, auch hierzulande. Und grafisch ist der Clip auch schön.
Also auf ein neues:

In den Kommentaren findet sich die Übersetzung:

Pee in the shower!
We want everyone to do it! Men! Women! Children! Brazilians! Or not! Nobles! Commoners! Musicians! Sports stars! People half-human, half-monster. Twilight creatures! Brazilian legends. Greek legends. Good people. Not so good people. Art geniuses. Science geniuses Circus performers. Lovers! People from other planets! Movie stars!
To sum it up: If you pee, your invited.
(when you flush you waste up to 12 liters of drinkable water / 4380 liters in one year)
Pee in the shower! Help the Atlantic Forest.