Inzwischen aber wollen immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher sich das nicht mehr gefallen lassen, zumindest taucht das Thema geplante Obsoleszenz mehr und mehr in der öffentlichen Diskussion auf.
Im nachfolgenden Film wird anhand einiger Beispiele dargestellt, dass viele Produkte so konstruiert werden, dass die Lebensdauer viel geringer ist, als sie sein müsste.
Wundern wir uns aber wirklich darüber, was wir hier sehen? Was wäre, wenn die Waren wirklich so konstruiert wären, dass sie entweder robust und langlebig konstruiert oder leicht reparierbar wären? Wenn die Nylonstrumpfhose wirklich jahrelang halten würde?
Unser Wirtschaftssystem ist auf immer mehr Wachstum ausgelegt und dem stetigen Fluss von Geld – das nur dann fließt, wenn Waren oder Dienstleistungen hergestellt und verkauft werden, ohne Unterlass, immer mehr und immer schneller. Waren, die lange – vielleicht ein Leben lang halten – passen nicht in unser Wachstumssystem.
Wo wäre der Ausweg? Welches Wirtschaftssystem könnte in Zukunft diese Spirale vermeiden? Das wird in den nächsten Jahrzehnten das größte Problem sein, das wir zu lösen haben. Denn nur wenn die Gier nach Geld, welche die Grundlage unseres derzeitigen Wirtschaftens ist, überwunden wird, können wir die drängenden Probleme wie Klimawandel, Energiewende, Umweltzerstörung, weltweiten Hunger und Armut lösen – technologisch sehe ich da überhaupt keine Probleme!