Resteessen: Brotsuppe mit Schmand
Bei uns bleibt immer wieder mal Brot übrig – eingetrocknete Randstücke oder zähe Reststücke, die keiner mehr essen mag. Kennt ja jeder von sich selber zuhause.
Was also tun mit dem alten Brot? Wer keine Haustiere hat, an die das Brot verfüttert werden kann, kocht sich eine lecker und schnell gemachte Brotsuppe kochen, geht ganz einfach:
- Zwei Zwiebeln in einen Topf in großzügig Öl andünsten. Eine Zehe Knoblauch kann auch mit rein, wer mag.
- Die trockenen Brotkanten mit einem großen scharfen Kochmesser in kleine Würfel schneiden (am besten schmeckt es, wenn verschiedene Brotreste vorhanden sind), so zwei Händevoll reichen schon.
- Die Brotwürfelchen ein wenig mit den Zwiebeln trocken anrösten.
- Je nach Zeit und Lust jetzt entweder Suppengemüse (Sellerie, Lauch und Karotte) klein geschnitten dazugeben mit einem Liter Wasser auffüllen das alles gut bedeckt ist und schön köcheln lassen – oder einfach mit Gemüsebrühe aufgießen.
- Einen Becher Schmand oder saure Sahne dazugeben, nun nicht mehr kochen lassen und reichlich Schnittlauch (so einen halben Bund verträgt das schon), ein wenig nachwürzen – meist reicht da schon Pfeffer und Salz.
- Fertig. Dazu kann man, nun ja, Brot essen!
Mengenangaben sind hier etwas schwierig, kommt sehr auf das vorhandene Brot an und wie flüssig oder fest die Suppe werden soll. Das Rezept ist übrigens sehr gut für dunkle Brotsorten und Vollkornbrotreste geeignet, aus Weißbrotresten würde ich lieber Arme Ritter machen oder das hartgewordene Weißbrot zu Semmelbröseln bzw. Panniermehl reiben und für Bratlinge verwenden.



1. November 2011 um 18:20 Uhr
Hmmm, jetzt weiß ich, wohin mit dem restlichen Toastbrot!
Bisher wurde daraus bei mir eine süße Sache; geht jetzt aber erst mal nicht mehr.
Danke für die Idee – und das Bild, bin fast schon satt
4. November 2011 um 15:18 Uhr
Na, dann guten Appetit!
Das Schöne ist, das je nach Brotsorte die Suppe immer wieder anders schmeckt. Bisher fand ich eher die dunklen Sorten am leckersten, aber heute probiere ich es mal mit alten, hellen Brötchen und ein wenig Weißwein in der Soße. Bin schon voll gespannt!