Archiv für Juli 2012

Neue Arbeit: Günter Faltin, Entrepreneurship und das Internet halt …

Sonntag, 22. Juli 2012

Es ist schon eine Weile her, da hat mir @ZenMonkey_de ein Buch geschenkt, “Kopf schlägt Kapital” von Günter Faltin. Ich hatte bisher nur Gutes über das Buch gehört und war sehr neugierig darauf, es selber zu lesen.

Was soll ich sagen – ich hatte mir etwas mehr mehr von dem Buch erwartet. Günter Faltin beschreibt darin eine andere, neue Art des Unternehmertums, für die er den Begriff Entrepreneurship verwendet. Neuer Namen für ein altes Konzept? Nein, es geht um die Entwicklung einer kreativen Idee und die Umsetzung derselben mit Hilfe von spezialisierten Partnern – die Organisation des Zusammenspiels der einzelnen Bausteine ist die Kunst, die aus der Idee Realität werden lässt.

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Kleine Fluchten in der Stadt: Frankfurter Hauptfriedhof

Sonntag, 15. Juli 2012

Hauptfriedhof Frankfurt - Historischer Teil

Der Frankfurter Hauptfriedhof ist, gemessen an der Geschichte der Stadt, ein moderner Friedhof. 1828 eröffnet und als parkähnliche Anlage geplant und gestaltet wurde er im Laufe der Zeit immer wieder erweitert und ist mit seinem mittlerweile dichten und hohem Baumbestand einer der schönsten Grünanlagen Frankfurts. Vor allem im vorderen historischen Teil mit den alten, moosbewachsenen und efeuumrankten Grabsteinen, den vielen Farnen, Büschen und jungen Baumtrieben, dazwischen Bänken und Brunnensteine, Kieswege und Wiesenflächen erinnert der Friedhof an einem verwunschenen Zauberwald.

Ein paar Meter nach dem Friedhofsmauern, die laute, schnelle und betriebsame Stadt hinter sich lassen, beginnt eine tiefe Ruhe und Stille, die Zeit wird langsamer und unwichtig. Die eigene Endlichkeit wird wieder bewusst.

Manchmal gehe ich einfach für eine Stunde über den Friedhof, lese Inschriften auf Gräbern, setzte mich auf eine Bank in die Sonne oder halte die Hände in das kühle Wasser in eines der Steinbecken für die Gießkannen. Wenn ich dann wieder durch das Tor in die Stadt, das Leben und den Trubel komme, haben sich in mir meist ein paar Dinge und Wichtigkeiten ein klein wenig neu sortiert …

Open-Source-Häuser – WikiHouses

Samstag, 7. Juli 2012

Open Source kennen viele im Zusammenhang mit Software – dass es inzwischen jede Menge Open-Source-Hardware-Projekte gibt, versuche ich immer wieder hier im Blog aufzuzeigen. Bekannte Beispiele sind 3-D-Drucker wie der RepRap oder Zeichenmaschinen wie der Drawbot, aber auch schweres Gerät wie die landwirtschaftlichen Maschinen der OpenSourceEcology.

Ein weiteres Projekt beschäftigt sich mit dem Entwurf und Bau von Häusern aus Holzwerkstoffen, bestehend aus Teilen, die einfach herzustellen, zu transportieren und zu montieren sind. Häuser wie ein Puzzle zusammenstecken? Das Projekt WikiHouse zeigt, wie es geht.

WikiHouse is an open source construction set. It’s aim is to allow anyone to design, download, and ‘print’ CNC-milled houses and components, which can be assembled with minimal formal skill or training.

 

Mehr Bilder, vor allem von Konstruktionsdetails,  findet Ihr im WikiHouse-Blog: http://blog.wikihouse.cc/