Archiv für November 2011

Die dritte industrielle Revolution – Jeremy Rifkin und der Umbau der Gesellschaft

Dienstag, 29. November 2011

Baukran in Altea, Spanien

Es ist gefühlt noch gar nicht so lange her, da wurden Menschen, die sich ernsthaft vorstellten, Energie könnte aus Windrädchen und Solaranlagen auf dem Dach gemacht werden, als realitätsferne Spinner belächelt. Jetzt hat Jeremy Rifkin, ein einflussreicher Soziologe und Ökonom, der sich schon lange mit den Themenbereichen gesellschaftlicher und technischer Weiterentwicklungen beschäftigt und unter anderem auch der EU-Kommision als Berater zur Seite steht, in seinem neuen Buch “Die dritte industrielle Revolution” genau das beschreiben.

Der von ihm skizzierte Wandel findet auf fünf Ebenen statt, er spricht von den folgenden fünf Säulen:

  1. Umstieg auf erneuerbare Energien
  2. Umwandlung der bestehenden Bausubstanz in “Mikrokraftwerke”, die Energie erzeugen, speichern und verteilen
  3. Wasserstoff- bzw. andere Speichertechnologien an allen Punkten der Energieerzeugung
  4. Aufbau von intelligenten Stromnetzen (analog zum Internet)
  5. Umstellung des Verkehrs auf Elektroantriebe bzw. Brennstoffzellen

Als Politikberater stößt Rifkin weltweit auf reges Interesse und konnte schon – vor allem in Europa – einige Erfolge mit dem Ergebnis von konkreten Planungsprojekten erreichen, die er an den Beispielen der Regionen San Antonio (USA), Rom, Utrecht und Monaco beschreibt.

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Airport Blues

Samstag, 19. November 2011

Airport Blues, Altea Airport

Zum Zeitvertreib wartende Leute in aller Herrgottsfrühe am Flughafen fotografieren …

Mandelmilch selber machen

Donnerstag, 10. November 2011

Mandeln im Mixer

Frau Finnsland verträgt keine Kuhmilch und ich selbst will aus den verschiedensten Gründen mehr und mehr den Konsum von tierischen Produkten einschränken. Lange Zeit hatte ich bisher Kuhmilch durch Reisdrinks und ab und an auch Sojamilch ersetzt, bis ich vor einiger Zeit selbst hergestellte Mandelmilch kennenlernte.

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Lesen: Manifest gegen Nachhaltigkeit

Freitag, 4. November 2011

Sina Trinkwalder, Gründerin und Geschäftsführerin des ökosozialen Augsburger Kleidungsherstellers Manomama, und Eike Wenzel, Trendforscher und Gründer des Instituts für Trend- und Zukunftsforschung (www.zukunftpassiert.de) haben sich mit Greenwashing, LOHAS und dem neuen Modemarkt scheinbar nachhaltiger Wirtschaft auseinandergesetzt und ein Manifest gegen Nachhaltigkeit geschrieben, das hier in der TAZ nachzulesen ist.

Beide benennen klar, was sich wirklich ändern muss und was wir wirklich bräuchten:

  • Vom Wohlstand zur Lebensqualität
  • Von der Kette in den Kreislauf
  • Act local, respect global
  • Rücksicht für Fortschritt
  • Eine neue Zeit – in der Stadt und auf dem Land
  • Mit Herzblut statt halbherzig
  • Das Ende der Ü-Ei-Generation
  • Gemeinwohl nicht im Alleingang
  • Ehrlichkeit

Sina Trinkwalder erhält heute den Preis als Social Entrepreneur der Nachhaltigkeit 2011 vom Rat für Nachhaltige Entwicklung.

Ins Portemonnaie gekuckt

Freitag, 4. November 2011

Portemonnaie Inhalt

Frau DingDong möchte gerne wissen, wie es in anderer Leute Geldbeutel aussieht. Aber gerne doch!

Inhaltsverzeichnis:

  • Geld
  • EC-Karte
  • Personalausweis
  • Krankenversicherungskarte
  • Jahreskarte ÖPNV
  • Bibliotheksausweise Heimatstadt und Arbeitsstadt
  • Visitenkarten, private und vom Institut

Zeug, was ich nicht jeden Tag brauche, kommt nur rein, wenn es nötig ist (z. B. Carsharing-Card, Führerschein).