Archiv für September 2011

Leitungswasser trinken, Bleirohre & Kalk

Freitag, 30. September 2011

Hydrant auf dem MassMaca-Gelände

Weiter hinten hier im Blog habe ich vor einiger Zeit über Trinkwasser aus der Leitung geschrieben und dass wir hier in Deutschland Wasser von sehr hoher Qualität frei Haus geliefert bekommen. Es wäre also eigentlich gar nicht nötig, in Flaschen abgefülltes Wasser zu kaufen.

In den Kommentaren hat nun das stadtkindFFM darauf hingewiesen, dass zwar das von den Versorgern gelieferte Wasser durchaus in Ordnung ist, es allerdings auch noch sehr auf den jeweiligen Zustand der Hausinstallation ankommt. Stimmt – vor allem die früher übliche Verwendung von Bleirohren, gerade in Nord- und in Ostdeutschland, der Bonner Gegend und Frankfurt am Main (siehe dazu auch die Links weiter unten) noch sehr oft in älteren Liegenschaften zu finden, kann unter Umständen bedeuten, lieber kein Trinkwasser aus dem Hahn zum Trinken oder Kochen zu verwenden.

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Resteessen: Brotsuppe mit Schmand

Samstag, 24. September 2011

Brotsuppe mit Schmand und Schnittlauch

Bei uns bleibt immer wieder mal Brot übrig – eingetrocknete Randstücke oder zähe Reststücke, die keiner mehr essen mag. Kennt ja jeder von sich selber zuhause.

Was also tun mit dem alten Brot? Wer keine Haustiere hat, an die das Brot verfüttert werden kann, kocht sich eine lecker und schnell gemachte Brotsuppe kochen, geht ganz einfach:

  • Zwei Zwiebeln in einen Topf in großzügig Öl andünsten. Eine Zehe Knoblauch kann auch mit rein, wer mag.
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Dead Drops: Tote Briefkästen in Frankfurt

Dienstag, 20. September 2011

Dead Drop in Frankfurt

Über Dead Drops, ein Kunstprojekt von Aram Bartholl, habe ich schon mal weiter vorne was geschrieben.

Auf der Kulturnetz-Frankfurt-Seite steht nun ein kleiner Artikel von mir über Dead Spots in Frankfurt – wen es interessiert, bitte hier lang: http://www.kulturnetz-frankfurt.de/2011/09/deaddrops-in-frankfurt-am-main/

flinc.org – Mitfahrzentrale in der Hosentasche

Donnerstag, 15. September 2011

Wieder mal etwas in Sachen Individualverkehr und zu der Fragen “muss es immer das eigene Auto sein”?

Letzten Montag auf dem Webmontag in der Brotfabrik (Frankfurt-Hausen) stellte Michael Hübl den neugegründeten Internetdienst flinc.org vor, mit dessen Hilfe sich einfach und unkompliziert Mitfahrgelegenheiten finden lassen. Der Dienst kann neben dem Rechner zuhause am sinnvollsten über ein Smartphone unterwegs und über eine mögliche Integration in das Navi im Auto genutzt werden. So können auch Mitfahrgelegenheiten für kurze Strecken schnell, bequem und kurzfristig gefunden werden.

Ich finde die Idee grandios und die Umsetzung sehr gelungen – auf jeden Fall ist flinc.org ein Baustein mehr für ein smartes Mobilitätskonzept und kann es mehr Menschen ermöglichen, auf ein eigenes Auto zu verzichten oder das eigene Auto besser und effizienter zu nutzen.

Ausverkauf

Mittwoch, 7. September 2011

Universum zu verkaufen in Offenbach am Mai, Hafen.

Offenbach am Main, Hafengelände.

Geplante Obsoleszenz – was denn sonst?

Donnerstag, 1. September 2011

Im nachfolgenden Film wird anhand einiger Beispiele dargestellt, dass viele Produkte so konstruiert werden, dass die Lebensdauer viel geringer ist, als sie sein müsste.

Wundern wir uns aber wirklich darüber, was wir hier sehen? Was wäre, wenn die Waren wirklich so konstruiert wären, dass sie entweder robust und langlebig konstruiert oder leicht reparierbar wären? Wenn die Nylonstrumpfhose wirklich jahrelang halten würde?

Unser Wirtschaftssystem ist auf immer mehr Wachstum ausgelegt und dem stetigen Fluss von Geld – das nur dann fließt, wenn Waren oder Dienstleistungen hergestellt und verkauft werden, ohne Unterlass, immer mehr und immer schneller. Waren, die lange – vielleicht ein Leben lang halten – passen nicht in unser Wachstumssystem.

Wo wäre der Ausweg? Welches Wirtschaftssystem könnte in Zukunft diese Spirale vermeiden? Das wird in den nächsten Jahrzehnten das größte Problem sein, das wir zu lösen haben. Denn nur wenn die Gier nach Geld, welche die Grundlage unseres derzeitigen Wirtschaftens ist, überwunden wird, können wir die drängenden Probleme wie Klimawandel, Energiewende, Umweltzerstörung, weltweiten Hunger und Armut lösen – technologisch sehe ich da überhaupt keine Probleme!

Passt irgendwie auch dazu:

http://www.finnsland.net/blog/2011/02/lebensqualitat-und-bruttoinlandprodukt/

http://www.finnsland.net/blog/2011/01/wohlstand-ohne-wachstum/