Archiv für Juni 2011
Frithjof Bergmann und die Zukunft der Arbeit
Sonntag, 19. Juni 2011Wenn wir heute über Arbeit und die Zukunft der Arbeit sprechen, meinen wir – zumindest im hoch entwickelten Westen – zunächst die bezahlte Erwerbsarbeit. Ob Angestellt oder Selbstständig, für die meisten von uns bedeutet Arbeit die Möglichkeit und Notwendigkeit Geld zu verdienen und damit sowohl die grundlegenden Bedürfnisse zum Leben abzudecken und – sofern noch etwas übrig bleibt – sich etwas Kultur, Bildung und Luxus zu leisten.
Noch vor einigen Jahrzehnten allerdings waren Menschen neben ihrer Lohnarbeit vielfach noch damit beschäftigt, sich selbst zu versorgen und Waren oder Lebensmittel für den Eigengebrauch herzustellen. Solche subsistenzwirtschaftliche Nischen waren zum Beispiel landwirtschaftliche Nebenbetriebe, die Lebensmittel hauptsächlich für den Eigenverbrauch herstellten ebenso wie die Eigenversorgung in der Stadt mittels Schrebergärten und Hinterhofgärten. Auch im handwerklichen Bereich wurden früher viel mehr Waren für den eigenen Bedarf hergestellt, seien es Kleidung, Möbel und Haushaltsgegenstände, selbst beim Hausbau wurden viele der anfallenden Arbeiten selbst erledigt.
GTD – ein flexibles System. Erfahrungen aus den Einführungsworkshops
Montag, 13. Juni 2011Seit einigen Jahren hilft mir das von David Allen entwickelte Selbstmanagementsystem “GTD – Getting Things Done” den beruflichen und privaten Alltag zu organisieren. Darüber hatte ich vor längerem schon hier ausführlicher geschrieben und auf Informationsquellen über GTD im Netz verwiesen.
Nachdem sich GTD bei mir bewährte – und ich hatte zuvor viele Anläufe mit anderen Ansätzen probiert, konnte aber nie etwas für mich passendes finden – gab ich meine Erfahrungen damit an Interessierte mittels kurzen Einführungen weiter. Meist sind das ca. zweistündige Präsentationen mit anschließend etwas Zeit für Nachfragen und Diskussionen. Die Einführungen fanden bisher in verschiedenen Zusammenhängen statt und es nahmen die unterschiedlichsten Personengruppen daran teil, so beispielsweise Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterinnen bei meinem Arbeitgeber, einem sozialwissenschaftlichen Institut, von der Sachbearbeitung über wissenschaftliche Fachkräfte bis zu Projektleitungen; einer Gruppe Interessierter aus dem Tauschring Bockenheim in Frankfurt, bestehend aus Kleingewerbetreibenden, Künstlerinnen und in sozialen Berufen Tätigen oder auch einer Gruppe Schülerinnen, Schüler und Studierende eines Gruppenleiterworkshops des Bund Naturschutz Hessens.
Arbeit & Zukunft
Freitag, 10. Juni 2011Nichts Neues: Unsere Arbeitsgesellschaft unterliegt seit einigen Jahrzehnten einem umfassenden Wandel, von der ursprünglich starken Prägung einer Industrie- und Produktionsgesellschaft zur Wissens-, Informationsgesellschaft und Dienstleistungsgesellschaft. Mit dem Einzug von Computern zunächst in die Produktion und dann sehr schnell in den Verwaltungen und Büros und seit diesem Jahrzehnt der Verbreitung des (Breitband-)Internets im Produktivbereich hat sich die Arbeitswelt rasant verändert und wird sich noch weiter stark verändern.
Viele Berufe sind neu entstanden (Webdesigner, Programmierer), viele Berufe sind innerhalb einer Generation ausgestorben (Schriftsetzer, Kohlehändler, technischer Zeichner). Berufsfelder sind mit einander verschmolzen (Mechatroniker, Informatikkaufmann), der Dienstleistungssektor hat neue Bedeutung und Gewichtung bekommen.
Critical Mass Frankurt am Main
Freitag, 3. Juni 2011Critical Mass, die “kritische Masse”, ist eine friedliche Aktionsform, bei der sich Menschen in vielen Städten weltweit an festen Terminen mit ihren Fahrrädern treffen und gemeinsam in der Gruppe durch die Stadt fahren. Niemand organisiert die Critcal Mass, niemand bestimmt die Route – verantwortlich sind alle, die mitfahren.
In Frankfurt findet die Critical Mass an jedem ersten Sonntag im Monat ab 14:00 Uhr und dem darauf folgenden Freitag ab 19:00 Uhr statt. Treffpunkt ist jeweils vor der Alten Oper. Die Termine finden sich auf der Website: http://www.critical-mass-frankfurt.de





