Zeit zum Kochen: Rindergulasch
Samstag, 29. Januar 2011
Mein Erweckungserlebnis in Sachen Gulasch hatte ich vor über zehn Jahren in Wien in einer der vielen einfachen Eckkneipen, dort “Beisel” genannt. Ich war mit einem Freund für ein paar Tage in der Stadt und half ihm als Kameraassistent bei Aufnahmen der gerade gegründeten “Mozart-Band” aus. Nach einem langen Tag waren wir spät Nachts auf der Suche nach was zu Essen. Um die Ecke an unserem Wohnort fanden wir ein Beisel, dessen Küche noch offen hatte und wir bestellten uns ein Gulasch, das uns in einem gewaltigen, tiefen Suppenteller mit einem Brötchen serviert wurde. Es war eine braune, duftende, sämige und würzige Soße mit himmlisch weichem Rindfleisch, das wirklich auf der Zunge zerging, ein Geschmackserlebnis besonderer Art.



