Archiv für Januar 2011

Zeit zum Kochen: Rindergulasch

Samstag, 29. Januar 2011

Mein Erweckungserlebnis in Sachen Gulasch hatte ich vor über zehn Jahren in Wien in einer der vielen einfachen Eckkneipen, dort “Beisel” genannt. Ich war mit einem Freund für ein paar Tage in der Stadt und half ihm als Kameraassistent bei Aufnahmen der gerade gegründeten “Mozart-Band” aus. Nach einem langen Tag waren wir spät Nachts auf der Suche nach was zu Essen. Um die Ecke an unserem Wohnort fanden wir ein Beisel, dessen Küche noch offen hatte und wir bestellten uns ein Gulasch, das uns in einem gewaltigen, tiefen Suppenteller mit einem Brötchen serviert wurde. Es war eine braune, duftende, sämige und würzige Soße mit himmlisch weichem Rindfleisch, das wirklich auf der Zunge zerging, ein Geschmackserlebnis besonderer Art.

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Wohlstand ohne Wachstum?

Freitag, 21. Januar 2011

In der Reihe SWR2-Wissen wurde die Tage ein sehr schöner Beitrag mit dem Thema “Wohlstand ohne Wachstum?” ausgestrahlt, in dem auch Zukunftsvorstellungen von einer neuen Lebens- und Arbeitswiese skizziert werden, die seit einigen Jahren nicht nur gedacht sondern auch gelebt werden, wo also aus Utopie an manchen Orten schon Praxis geworden ist.

Für viele mag eine Zukunft ohne (wirtschaftlichem) Wachstum mit der Furcht nach verminderter Lebensqualität verbunden sein – für mich bergen Zukunftsideen, wie in dieser Sendung umrissen, eher eine Verbesserung der Lebensqualität und Lebenszufriedenheit. Mehr selbst bestimmtes Leben und mehr Leben in einer Gemeinschaft, die lernt miteinander statt nebeneinander zu leben und zu arbeiten. Ich sehe da eher die Chancen für einen Schritt zu einer lebenswerteren Gesellschaft.

Hier noch ein paar Links im Zusammenhang mit der Sendung:

Ernährung: Dokumentation “Frisch auf den Müll”

Sonntag, 16. Januar 2011

Warum ein Bäcker mit Brot heizt und dieses der Marktlogik nach sinnvoll ist. Warum ein Bauer große Kartoffeln wieder auf den Acker wirft, weil er die nicht verkaufen kann. Warum Gemüse aus Afrika tausende Kilometer nach Europa reist und dort ohne Öffnung der Verpackung auf den Müll fliegt und vieles mehr wir in der Dokumentation “Frisch auf den Müll” des Filmemachers Valentin Thurn gezeigt, die Ende Oktober von der ARD ausgestrahlt wurde.

Da stellt sich schon die Frage, ob das ein Fehler im System ist oder das System der Fehler … unbedingt ansehen!

Interessant finde ich die im Film gezeigte Idee der Verbraucherkooperativen in den USA – schön, wenn wir hier in Europa auch mehr selbstorganisierte Selbsthilfestrukturen wie diese aufbauen würden. Immerhin gibt es hierzulande oftmals die Möglichkeit, direkt beim Bauern einzukaufen, gerade viele Biolandwirte vermarkten ihre Ware direkt ab Hof. Oder, praktisch vor allem in der Stadt, das Abonnement einer Gemüsekiste (mal nach “Gemüsekiste” oder “Biokiste” googlensuchmaschinen oder in örtlichen Bioladen nachfragen), dann kommt das Gemüse direkt ins Haus.

Hunger (Extra): Frisch Auf Den Müll ARD (43 Min.) from Nebel CC on Vimeo.

Gefunden beim Webrocker.

Recycling: alter Fahradschlauch wird zum Lenkerband

Freitag, 14. Januar 2011

Das milde Wetter treibt mich geradezu auf Rad – allerdings war da noch der schleichende Plattfuß vorne am Singlespeed, dem ich jetzt endlich eine frischen neuen Schlauch spendierte. Wohin nun mit dem alten Schlauch? In die Tonne? Nein, viel zu schade! Der leistet noch gute Dienste als äußerst griffiges Lenkerband.

Mehr darüber verrät uns hier der Herr mit der flotten Frisur:

Ubuntu Linux … da war doch noch was?

Montag, 10. Januar 2011

Wollte ich nicht noch berichten, wie es mir mit der aktuellen Long-Term-Support-Version Ubuntu 10.04 erging?

Aus den Augen, aus dem Sinn, oder so ähnlich. Es ist einfach so, dass Ubuntu stabil läuft, ich bisher noch für jeden Anwendungswunsch eine passende Software in den Ubuntu-Quellen gefunden habe und bei irgendwelchen Fragen oder Problemen ich immer recht schnell bei der deutschsprachigen Community Hilfe finde. Funktioniert eben ohne viel Trara.

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“Meine Ernte” – Gemüseanbau in der Stadt

Freitag, 7. Januar 2011

Foto: Ano Lobb auf Flickr

Eine interessante Möglichkeit für Gärtnern in der Stadt jenseits der üblichen Schrebergartenkolonien bietet das “Meine Erde” an. Die vermieten in verschiedenen Städten in Kooperation mit Landwirten aus der jeweiligen Region kleine Gemüsefeldparzellen nebst den nötigen Gartengeräten. Die Parzellen werden von den kooperierenden Landwirten jedes Jahr vorbereitet und eingesät und bieten bei Bedarf das Jahr über Unterstützung und Hilfe.

So kann mal eine Saison lang ausprobiert werden, ob einem das mit dem Gartenbau überhaupt liegt und auch ein Jahr lang durchzuhalten ist ohne sich gleich länger zu verpflichten oder sich an einen eigenen Garten zu binden und in diesen zunächst viel Geld und Arbeit zu investieren.

Auf jeden Fall ist dieses Modell eine sehr gute Möglichkeit, sich selbst preiswert auch in der Stadt mit gutem und frischem Gemüse zu versorgen.

Näheres dazu gibt es hier auf der Website zu lesen: http://www.meine-ernte.de/index.html

Und auf Karmakonsum.de gibt es auch einen Podcast mit Nathalie Kirchbaum von “Meine Ernte” zu hören: http://www.karmakonsum.de/2010/12/10/karmakonsum-podcast-urban-farming/