Archiv für November 2010

Möhrensuppe mit Ingwer und Kokos

Freitag, 26. November 2010

Winter ist es, heute hat es das erste Mal geschneit. Gut, wenn da ein Topf wärmender Suppe auf dem Herd steht. Noch besser, wenn die Suppe auch ohne großes Tam-Tam zubereitet werden kann, das Leben ist kompliziert genug.

OK, bei dem folgenden Rezept gibt es ein wenig Schnippel-Arbeit, aber mit den richtigen Messern ist das ja kein Problem und überhaupt wird die Suppe am Ende mit dem Pürierstab drangsaliert, also grob schneiden reicht schon.

Es braucht für ca. 4-5 schöne Portionen:

  • 1 kg Möhren
  • 1-2 Zwiebeln
  • gut wären auch ein paar Schalotten
  • zwei Knoblauchzehen
  • frischen Ingwer – so eine daumengroßes Stück etwa
  • 1 l Brühe – halb aus Gemüsebrühe und halb Rinderbrühe
  • einen beherzten Schuss Kokosmilch, so etwa 100 ml, nach Geschmack auch mehr
  • etwas Olivenöl

Die Zwiebeln, die Schalotten, den Knoblauch und den Ingwer klein schneiden und in reichlich Olivenöl schön fein anschmoren. Die Möhren waschen, klein schneiden und ebenfalls etwas anbraten.

Nun mit der Gemüsebrühe aufgießen und so 15-20 min. köcheln lassen bis die Möhren weich sind. Dann alles mit dem Passierstab sämig machen und die Kokosmilch dazugeben. Ein wenig mit Salz abschmecken und fertig.

Foto gibt es leider keines, weil die Kamera kaputt ist …

Wasser aus der Leitung statt Wasser in Flaschen

Dienstag, 16. November 2010

Warum  wird Wasser in Flaschen (… bei denen sich inzwischen auch noch die Einwegplastikflaschen durchgesetzt haben) gefüllt, diese über oft hunderte von Kilometern per LKW transportieren und für teuer Geld hier verkauft? Weil das tolle, mineralhaltige Quellwasser aus Vulkangestein von ganz-weit-weg kommt? Weil uns die Werbung mit schönen Naturbildern verspricht, dass es so unheimlich gesund und natürlich ist? Verkauft sich jedenfalls prima, gutes Geschäft!

Ein wenig die persönlich bevorzugte Suchmaschine benutzt und schnell wird klar: Das hier in Deutschland verfügbare Leitungswasser wird bei weitem strenger und genauer kontrolliert als jedes in Flaschen abgefüllte und verkaufte Wasser, kostest dabei kaum etwas, wird frei Haus geliefert, ohne Schlepperei, immer frisch, und die örtlichen Wasserversorger stellen obendrein in der Regel umfassende Informationen über die Wasserqualität zur Verfügung.

(weiterlesen …)

Dead Drops: Offline-Filesharing

Samstag, 13. November 2010

Filesharing im Netz ist nicht ungefährlich – schnell kann es da zu einer Abmahnung kommen. Was also tun?

Man nehme eine USB-Stick, zementiere den im öffentlichen Raum in eine Wand und – fertig ist die Datenstation zum fröhlichem Filesharen in der Nachbarschaft.

Ach ja, den Ort noch eintragen auf der Seite von Dead Drops, damit er auch gefunden wird.

Hier noch eine Anleitung in Bild und Ton:

Neue Studie zum bedingungslosen Grundeinkommen

Samstag, 6. November 2010

Am gestrigen Freitag wurde in Berlin eine neue Studie zum bedingungslosen Grundeinkommen vorgestellt.
Herausgeber der 76 Seiten umfassenden Studie ist die Gesellschaft für Angewandte Wirtschaftsforschung mbH in Innsbruck, das Projektteam bestand aus Dr. Stefan D. Haigner, Mag. Stefan Jenewein, Univ.-Prof. Dr. Friedrich Schneider und Dr. Florian Wakolbinger.
Die Studie wurde auf Anregung und auch mit finanzieller Unterstützung von Götz Werner erstellt.

Hier die Zusammenfassung der Ergebnisse der Studie:

Das Wichtigste in Kürze

Die Idee eines Grundeinkommens, Bürgergeldes oder einer Mindestsicherung
ist 50 % der Deutschen bekannt. 75 % davon kennen das Bedingungslose
Grundeinkommen.

Der Bekanntheitsgrad steigt mit dem Bildungsgrad.

Die Deutschen stehen dem Bedingungslosen Grundeinkommen leicht
positiv gegenüber.

Wichtigster Grund für die Zustimmung zum Bedingungslosen Grundeinkommen
ist die „finanzielle Unabhängigkeit“, gefolgt vom Aspekt der „Bedingungslosigkeit“
und der „Gerechtigkeit“.

Die Zustimmung zum Bedingungslosen Grundeinkommen ist für jede Berufsgruppe und jeden beruflichen Status, über alle Bildungsniveaus und
Einkommensklassen sowie in jedem Bundesland positiv oder zumindest
statistisch neutral.

72 % aller Erwerbstätigen geben an, ihr Arbeitsangebot nach BGE-Einführung
nicht senken zu wollen. Die Reduktion des Arbeitsangebots seitens der
Erwerbstätigen wird durch den Eintritt von derzeit Nicht-Erwerbstätigen
in die Erwerbstätigkeit vollständig kompensiert.

Die Akzeptanz, Steuern zu zahlen, ist bei besser Verdienenden sowie höher
Gebildeten stärker ausgeprägt.

Das Empfinden, dass der deutsche Sozialstaat zu bürokratisch ist, ist sehr
stark ausgeprägt, wobei es deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen
Bundesländern gibt.

Mehr als 50 % der Deutschen glauben, dass mindestens 40 % der Steuereinnahmen nicht sinnvoll verwendet werden.

Für 40 % ist die derzeitige Steuerbelastung mehr oder weniger akzeptabel.

Die Studie steht als Download zur Verfügung unter folgender Adresse:
http://www.unternimm-die-zukunft.de/Ausgewaehlte_Texte/BGE_Brosch_5-11-2010.pdf