Archiv für die Kategorie „Kunst & Kultur“

Streetart am Bahnhof Rödelheim

Dienstag, 7. Mai 2013

Streetart am Bahnhof Rödelheim

Bitte dranlassen, ja?

Saari, Finnland

Montag, 1. April 2013

Saari, Finnland 2012

Letzten Herbst im Oktober besuchte ich meinen Freund Dirk Hülstrunk in Finnland. Dirk lebte dort zwei Monate als Stipendiat und Gast der Konen Foundation auf der Saari Residence, einem alten Gutshof in der Nähe von Mynämäki im Süden Finnlands. In der Woche meines Aufenthaltes hatte ich das Glück, dass ich sowohl noch die letzten sonnigen Herbsttage als auch den ersten Schnee in Finnland erlebte.

Erst jetzt kam ich dazu, die vielen Fotos von diesem wunderbaren Flecken Erde zu sichten, eine kleine Auswahl hier zu posten und mich an die schöne Zeit dort zu erinnern.

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Karl Clauss Dietel – Design, offenes Prinzip und Gebrauchspatina

Freitag, 1. März 2013

Vor einiger Zeit bin ich über die Seiten der Stiftung Industrie- und Alltagskultur auf ein Videointerview mit dem deutschen Formgestalter Karl Clauss Dietel gestoßen.

Clauss Dietel entwarf in der DDR Rundfunkgeräte, Autos, Motorräder, Produktionsmaschinen und vieles mehr. Wie auch in den anderen Interviews mit weiteren Ost-Designer/innen, die auf der Seite dokumentiert sind, gibt er einen Einblick in die Herangehensweise an Gestaltung von Industrieprodukten in einer sozialistisch geprägten Gesellschaft. Zwar waren die Designer auf der einen Seite befreit von kapitalistischen Verkaufs- und Vermarktungsmechanismen, hatten aber auf der anderen Seite mit Mangel an zur Verfügung stehenden Werkstoffen und Produktionsmaschinen bzw. -technologien zu kämpfen, die dann  aber  zu sehr eigenständigen Lösungswegen führen.

Die Dinge sollten dauerhaft, also lange in Gebrauch und zeitlos in der Gestaltung sein. Dietel spricht in diesem Zusammenhang auch vom “Moralischen Verschleiß”, eine Form der geplanten Obsoleszenz, bei der es nicht um die technischen Sollbruchstellen sondern um schnell wechselnde Trends, um modisch orientierte Formgestaltung geht, die schnell wieder veraltet und dadurch immer nach neuen, der nachfolgenden Mode angepassten Produkte verlangt.

Geprägt hat er auch den Begriff der “Gebrauchspatina”. Dahinter steckt die Überlegung, wie könnten Gegenstände so gestaltet werden, dass die Spuren des täglichen Gebrauchs den Dingen im Laufe der Zeit immer mehr Leben einhauchen, sie Geschichten erzählen lässt. Eine Vorstellung, die sich auch im japanischen Konzept von Schönheit und Wahrnehmung “Wabi Sabi” wiederfindet, in dem der Prozess der Alterung eines Gegenstandes durch den langjährigen Gebrauch einen Wert an sich bekommt.

Angesichts der heutigen Probleme mit mangelnden Rohstoffen weltweit und den Bemühungen, nachhaltige und langlebige Produkte zu entwickeln lohnt es sich durchaus die Arbeiten der sozialistischen Formgestalter mit einem neuen Blick wieder zu entdecken und daraus für heutige Lösungsansätze zu lernen.

Mehr Interviews mit DDR-Designern gibt es auch hier: http://www.ueberholt-und-unerreicht.de/index.html

Altglasverwertung – alte Objektive auf digitale Kamera

Mittwoch, 16. Januar 2013

Niddaspaziergang Rödelheim 14

Meine erste richtige Kamera war eine gebrauchte analoge Konica-Spiegelreflex, noch ohne Autofokus, zu der ich mir bald noch neben verschiedenen Objektiven und einigen Filtern ein zweites Gehäuse zulegte. Obwohl ich schon lange nur noch digital fotografiere, brachte ich es nicht übers Herz, mich von der Ausrüstung zu trennen. Gut verstaut in einer Fototasche überstand sie daher einige Aufräumaktionen.

Neulich stieß ich durch Zufall bei einer Netzrecherche auf einen Adapter für etwa 30 Euro, mit dessen Hilfe ich auf meine Digitalkamera, eine Sony NEX-3, die alten Objektive mit dem früheren Konica-Bajonett schrauben kann. Ich wollte das ausprobieren, bestellte den Adapter und zwischen Weihnachten und Neujahr kam er dann auch an – genau richtig, um an eine paar ruhigen Tagen damit herum zu spielen.

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Alter Schnee von Gestern

Freitag, 14. Dezember 2012

Schnee von gestern

Wie immer man es sehen möchte …

Istanbul – Fotos #2

Freitag, 16. November 2012

Sultan-Ahmet-Moschee, Istanbul

Hier noch weitere Fotos aus Istanbul. Mit Katzenbild. Dann ist aber erst mal gut – demnächst gibt es ja auch noch Bilder aus Finnland … ;-)

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Istanbul – Fotos #1

Mittwoch, 14. November 2012

Hier eine kleine Auswahl der vielen Fotos, die ich in Istanbul gemacht habe. Roh und Unbearbeitet, wie sie aus der Kamera kamen.

Diese Stadt hat mich schon beeindruckt und verzaubert, als ich das erste Mal 1997 dort war. Vieles hat sich seither geändert – aber Istanbul bleibt eine großartige, chaotische, kreative und wunderbare Stadt!

Wann werde ich wieder da sein?

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Istanbul Soundscape

Montag, 12. November 2012

Istanbul - Galatabrücke

Letzte Woche war ich für einige Tage in Istanbul, die Reise wurde von Ali Karakale in Kooperation mit der AWO Offenbach und der evangelischen Schlosskirchengemeinde / Diakoniekirche in Offenbach im Rahmen eines interkulturellen und interreligiösen Dialogs geplant und organisiert. Neben vielen Fotos habe ich von dieser Reise auch einige Audioaufnahmen mitgebracht – eine davon, ohne viel Bearbeitung und mehr die “lebendige” Seite der Stadt aufzeigend, ist hier zu hören.

Download “Istanbul – Soundscape”

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Obwohl Istanbul mit ihren 13 Millionen Einwohnern eine so unfassbar große Stadt ist, an den zentralen Stellen laut und chaotisch, so finden sich doch immer wieder gleich in der nächsten Seitenstraße Oasen der Ruhe und Stille – oft blieben wir, den Frankfurter Flug- und Verkehrslärm gewohnt, verwundert stehen und horchten der ungewohnten Ruhe nach.

“Ich höre Istanbul, meine Augen geschlossen …” schreibt Orhan Veli in seinem gleichnamigen Gedicht und gibt eine Ahnung davon, wie eigen und zauberhaft die Sounds dieser Stadt sein können …

Streetart in Istanbul

Dienstag, 6. November 2012

Streetart in Istanbul

Nachfolgend ein paar Aufnahmen, gemacht auf dem Weg von Karaköy über Beyoglu nach Taksim. Es gab so unwahrscheinlich viel zu sehen in dieser Stadt …

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Streetart in Turku, Finnland

Montag, 29. Oktober 2012

Heute hatte ich auf dem Weg zum Flughafen in Turku noch ein wenig Zeit und bin in der Stadt rumgelaufen. Dabei wollte ich unter anderem auch ein wenig kucken, was die örtliche Streetart-Szene dort so macht … leider habe ich nicht viel gefunden, außer ein paar Sticker war im Straßenbild so gar nichts zu finden. Vielleicht liegt es ja an den langen, hellen Sommernächten, die geruhsame, ungestörte größere Arbeiten erschweren und lange kalte Winter, die Sprühen grundsätzlich nicht so einfach machen? Keine Ahnung, aber hier wenigstens ein paar Stickersachen aus dem Zentrum der Stadt:

Übersicht “Streetart in Turku, Finnland” – Anklicken für Vollansicht