Archiv für die Kategorie „Ins Netz gegangen“

Solidarität. Jetzt.

Sonntag, 5. Mai 2013

Habe ich heute auf Okayfrankfurt gefunden – die deutsche Antwort auf eine Videobotschaft aus Spanien. Hier das Video aus Spanien und danach die deutsche Antwort:

Diese beiden Videos können nicht oft genug im Netz auftauchen, deshalb habe ich sie beide hier verblogt. Bitte weiterverbreiten – Danke! (Und weil der Begriff Solidarität heute wohl nicht mehr so geläufig ist, hier wird er erklärt: http://de.wikipedia.org/wiki/Solidarit%C3%A4t)

Und selber aktiv werden? Ja – am 31. Mai und 1. Juni 2013 bei den geplanten Blockupy-Tagen in Frankfurt!

Podcast über Arbeit, Freizeit und Minimalismus

Freitag, 12. April 2013

Anfang des Jahres wurde ich von den Bloggerkollegen und Podcastern Daniel  und Michael eingeladen, bei einer Folge Ihres Minimalismus Podcast als Gast mit dabei zu sein.

Wir unterhielten uns über die Themen (Lohn-)Arbeit, Teilzeitarbeit, Freizeit, eigene Projekte und warum ein minimalistischer Lebensstil hilfreich ist, mehr Zeit für die interessanten und wichtigen Dinge im Leben zu haben.

Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, das Gespräch mit den beiden hat fast ein Stunde gedauert und die Episode ist seit einigen Tagen online. Danke an Daniel und Michael für Ihr schönes Poscastprojekt, ich freue mich schon auf die nächsten Folgen!

Karl Clauss Dietel – Design, offenes Prinzip und Gebrauchspatina

Freitag, 1. März 2013

Vor einiger Zeit bin ich über die Seiten der Stiftung Industrie- und Alltagskultur auf ein Videointerview mit dem deutschen Formgestalter Karl Clauss Dietel gestoßen.

Clauss Dietel entwarf in der DDR Rundfunkgeräte, Autos, Motorräder, Produktionsmaschinen und vieles mehr. Wie auch in den anderen Interviews mit weiteren Ost-Designer/innen, die auf der Seite dokumentiert sind, gibt er einen Einblick in die Herangehensweise an Gestaltung von Industrieprodukten in einer sozialistisch geprägten Gesellschaft. Zwar waren die Designer auf der einen Seite befreit von kapitalistischen Verkaufs- und Vermarktungsmechanismen, hatten aber auf der anderen Seite mit Mangel an zur Verfügung stehenden Werkstoffen und Produktionsmaschinen bzw. -technologien zu kämpfen, die dann  aber  zu sehr eigenständigen Lösungswegen führen.

Die Dinge sollten dauerhaft, also lange in Gebrauch und zeitlos in der Gestaltung sein. Dietel spricht in diesem Zusammenhang auch vom “Moralischen Verschleiß”, eine Form der geplanten Obsoleszenz, bei der es nicht um die technischen Sollbruchstellen sondern um schnell wechselnde Trends, um modisch orientierte Formgestaltung geht, die schnell wieder veraltet und dadurch immer nach neuen, der nachfolgenden Mode angepassten Produkte verlangt.

Geprägt hat er auch den Begriff der “Gebrauchspatina”. Dahinter steckt die Überlegung, wie könnten Gegenstände so gestaltet werden, dass die Spuren des täglichen Gebrauchs den Dingen im Laufe der Zeit immer mehr Leben einhauchen, sie Geschichten erzählen lässt. Eine Vorstellung, die sich auch im japanischen Konzept von Schönheit und Wahrnehmung “Wabi Sabi” wiederfindet, in dem der Prozess der Alterung eines Gegenstandes durch den langjährigen Gebrauch einen Wert an sich bekommt.

Angesichts der heutigen Probleme mit mangelnden Rohstoffen weltweit und den Bemühungen, nachhaltige und langlebige Produkte zu entwickeln lohnt es sich durchaus die Arbeiten der sozialistischen Formgestalter mit einem neuen Blick wieder zu entdecken und daraus für heutige Lösungsansätze zu lernen.

Mehr Interviews mit DDR-Designern gibt es auch hier: http://www.ueberholt-und-unerreicht.de/index.html

Artikelserie über Postwachstumsökonomie bei SlowLifeLab

Sonntag, 10. Februar 2013

Über Dr. Nico Paech und die Postwachstumsökonomie hatte ich kürzlich erst was gebloggt. Per Twitter stieß ich vor einigen Tagen auf eine dreiteilige Artikelserie von Alice Scheerer, die sie nach einem Besuch des Vortrags “Nachhaltiges Wirtschaften ohne Wachstum” von Nico Paech in Stuttgart im Januar dieses Jahres in ihrem Blog SlowLifeLab schrieb.

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Reparieren statt wegwerfen – Repair Cafe und andere Projekte rund ums Thema

Dienstag, 4. Dezember 2012

Immer wieder erstaunt es mich, dass so viele kaputte Geräte, Möbel und Kleidung weggeworfen werden, die leicht noch repariert werden könnten. Oftmals werden Produkte zwar äußerst reparaturunfreundlich hergestellt, doch hochwertigere Sachen können durchaus oft mit ein wenig Fachwissen und das geeignete Werkzeug ohne Probleme wieder in Ordnung gebracht werden.

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Hören: Podcast von Holger Klein mit Uwe Lübbermann, Premium Cola

Mittwoch, 14. November 2012

Über das Getränke-Kollektiv Premium Cola und das damit verbundene wirtschaftliche und soziale Konzept habe ich schon weiter unten kurz was geschrieben und nachdem “das Gehirn” von Premium Cola, Uwe Lübbermann, in den Kommentaren noch einiges ergänzt hat, bin ich noch neugieriger geworden. Wie funktioniert nun dieses “Betriebssystem” im Detail, was sind die Ideen dahinter, wie findet die Zusammenarbeit im Alltag statt, welche Probleme gibt es dabei und wie hat sich aus einer Idee ein komplexes, tragfähiges wirtschaftliches System innerhalb von mehr als 10 Jahren entwickelt?
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Bloggertreffen in Köln – Nachlese

Montag, 22. Oktober 2012

Freeline Skates

Nur kurz, weil ich schon wieder auf dem Sprung in den hohen Norden bin: Das Bloggertreffen am Wochenende war einfach nur schön. Obwohl ich Frau Dingdong, Michael, Daniel und Thomas bisher nur vom Lesen ihrer Blogs her kannte – ich hatte nach ein paar Minuten das Gefühl, sie schon lange zu kennen. Es war eine sehr angenehme und entspannte Atmosphäre mit vielen anregenden Gesprächen, viel Lachen und spannenden Erkunden der Stadt. Und es kamen sogar zwei Leserinnen unserer Blogs zum Frühstück ins Café Feynsinn: Inka, die auf dem Weg von Koblenz nach München extra einen Bogen nach Köln macht und Kristina, die in Köln wohnt.

Wir hatten wahnsinnig Glück mit dem Wetter, bei spätsommerlichen Sonnenschein waren wir fast nur draußen und haben trotz der doch recht kurzen Zeit viel von der Stadt gesehen – was wir auch Kristina zu verdanken hatten, die mit uns den ganzen Nachmittag durch die Stadt gezogen hat, uns über Poetry Slam aufklärte und als Freeline-Skaterin auch noch Einblick in die Kölner Skater-Szene gab. Ich habe es auch mal mit ihren Freelinern probieren dürfen – ganze 10 cm weit habe ich es geschafft, immerhin!

Wann treffen wir uns alle wieder? Hoffentlich bald!

Bloggertreffen in Köln

Donnerstag, 18. Oktober 2012

Auch wenn es bei mir in meinem Kraut- und Rüben-Blog thematisch um alles mögliche geht – Downshifting und Minimalismus sind Themen, die mich dauerhaft interessieren und über die ich mich auch gerne mit anderen Menschen austausche.

Deshalb habe ich mich sehr gefreut, dass Michael die Initiative ergriffen hat und für das kommende Wochenende zu einem ersten Bloggertreffen in Köln eingeladen hat. Kommen werden neben Michael auch Frau Dingdong, der ZenMonkey und Daniel und am Sonntag, den 21. Oktober  ab 11:00 Uhr, werden wir ins Café Feynsinn gehen, fürstlich frühstücken, plaudern und uns freuen, wenn sich Interessiert unter Euch auch dort einfinden würden. Vielleicht ist ja der eine oder die andere zufällig in Köln und kuckt vorbei? Wird bestimmt sehr lustig!

tonraumfrankfurt – ein spannendes Audioprojekt in Frankfurt-Rödelheim

Montag, 1. Oktober 2012

Ein schöner, großzügiger Ort für Musik und Audioprojekte, jenseits der muffigen Bunkerproberäume mit gemeinsam geteilter Infrastruktur, Bildungsangeboten und Vernetzungsangeboten – so etwas wünsche ich mir schon lange im Stadtteil.

Vielleicht wird das aber bald Wirklichkeit! Jedenfalls gründet sich gerade der Verein tonraumfrankfurt und ist auch schon in ersten Verhandlungen über Räumlichkeiten in Rödelheim. Mehr über die Idee, das Konzept und Kontakte habe ich schon auf der Kulturnetz-Frankfurt-Website geschrieben und weil Google nicht mag, wenn Content doppelt gepostet wird, verweise ich einfach mal auf den Blogbeitrag beim Kulturnetz.

Bitte rumerzählen, weitermailen, twittern, was-auch-immer – so ein Projekt lebt von aktiven Leuten und gerade beim Aufbau wird jede Hand gebraucht! Danke!

Mein erster Laptop

Samstag, 25. August 2012

Vintage Toshiba-Laptop 1989

… nun ja, sagen wir mal eher: tragbarer Computer. Das war Anfang der 1990er Jahre, ich studierte damals und hatte nach dem ersten Semester keine Lust mehr, alle Referate und Hausarbeiten auf meiner mechanischen Schreibmaschine zu tippen. Ich kaufe mir dann, weil er so simpel zu bedienen war, einen Amiga 500 – und setzte damit auf ein sterbendes System, denn die IBM-kompatiblen Rechner fingen an sich flächendeckend durchzusetzen. Glückliche Umstände brachten dann den Toshiba zu mir – ich bekam von meinem Stiefvater den Rechner als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt und hatte ihn sehr lange im Einsatz. Später verlieh ich ihn wiederum an einen Freund, der ihn auch noch einige Zeit nutzte und bei dem wir ihn vor ein paar Wochen wieder auf dem Dachboden entdeckt haben.

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