This is not America

23. April 2015

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… sondern Babenhausen in Hessen.

Im Rhein-Main-Gebiet waren gefühlt an jeder Ecke irgendwo bis zur Jahrtausendwende US-Streitkräfte stationiert und an manchen Ecken konnte man sich durchaus wie in den Staaten fühlen. Als ich Anfang der 1990er Jahre nach Hanau zog, verfuhr ich mich oft auf dem Weg aus dem Süden im Gewirr von  Autobahnabfahrten und ich landete oft am entgegengesetzten Ende der Stadt, in Hanau-Lamboy. Dort übernahm die US-Army nach den Krieg so gut wie den kompletten Stadtteil. Neben den ganzen militärischen Anlagen gab es dort amerikanische Autohäuser, Supermärkte, Videotheken, Bars und Nachtlokale. Das Straßenbild war von US-Lastwagen und Straßenkreuzern bestimmt, überall hing englischsprachige Werbung herum und man fühlte sich wirklich wie in einer Kleinstadt irgendwo in den Weiten der USA.

Heute gibt es im Vergleich zu damals kaum noch US-Militär. Vieles wurde abgerissen oder saniert, nur noch wenig erinnert an die Stationierung der GIs und den kulturellen Stempel, den sie diesen Orten aufdrückten, nicht nur direkt in den Kasernen- und Housing-Areas, auch in den Städten selbst.

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Fritz deutschlanD feiert 20 Jahre Rödelheim

16. April 2015

So ein wenig in eigener Sache: Fritz deutschlanD tanzt in den Mai! Aber so richtig!

Alle wichtigen Infos auf der Homepage:
http://fritzdev.de/jetztaktuell.html
oder hier:
http://www.facebook.com/fritz.deutschlandev

Einen Flyer gibt es auch … bitte weiterlesen.

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Mainfest des einfachen Lebens

8. April 2015

Neulich bin ich beim Bookmarksortieren wieder auf den Link zu einem lesenswerten Text, dem “Manifest des einfachen Lebens”, gestoßen. Damit er mir nicht nochmal verloren geht, stelle ich ihn hier ins Blog rein. Das Manifest ist zwar schon fünf Jahre alt, aber zeitlos aktuell.

Hier das englischsprachige Original:
http://howtosavetheworld.ca/2010/03/21/manifesto/

Und hier fand ich eine deutsche Übersetzung: http://www.sein.de/gesellschaft/zusammenleben/2010/manifest-des-einfachen-lebens.html

Ich wünsche Euch viel Anregungen beim Lesen.

Niederlande 1995 – SpookyBeach

3. April 2015

Küste Westfriesland 02

Ich digitalisiere gerade meine ganzen alten Foto-Negative. Dabei sind mir Bilder von einem meiner bizarrsten Urlaube in die Hände gefallen.

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Kulturnetz Frankfurt e.V. zieht zu Fritz deutschlanD e.V.

12. Februar 2015

Kesselhaus - Homebase

Das Kulturnetz Frankfurt e.V. hat seit 1. Februar ein Büro im Kesselhaus, den Vereinsräumen von Fritz deutschlanD e.V. in Frankfurt Rödelheim.

Hier die neue Adresse:

Kulturnetz Frankfurt e.V.
c/o Fritz Deutschland e.V.
Westerbachstrasse 47/Haus 9
60489 Frankfurt

Auf Google Maps ist das hier zu finden.

Mich freut es, dass die beiden Vereine jetzt unter einem Dach sind, weil es über die Jahre immer mehr Querverbindungen unter den Mitgliedern und dem Umfeld der Vereine gab und viele gemeinsame Projekte umgesetzt wurden.

Genau diese Vernetzung zu initiieren und zu fördern war die Grundidee vom jour:fritz, den ich nun das vierte Jahr im Kesselhaus anbiete, unterstützt von Freundinnen und Freunde aus beiden Vereinen. Wir möchten mit dem jour:fritz Anregungen, Ideen und vor allem auch Raum bieten um Netzwerke wachsen zu lassen und diese zu pflegen.

Anscheinend gelingt uns das ganz gut. Darüber freue ich mich sehr!

Blogs zum Thema Minimalismus

31. Januar 2015

Neulich wurde ich nach Bloggerinnen und Bloggern gefragt, die zum Thema Minimalismus schreiben. Vor ein paar Jahren war die Szene noch sehr überschaubar, inzwischen sind jedoch sehr viele neue Blogs dazugekommen, ältere Blogs sind auch wieder verschwunden. Ich selber habe jedenfalls den Überblick längst verloren, aber auf Twitter wurde mir schnell geholfen.

Bei der Auswahl findet sich bestimmt was Interessantes fürs eigene Gemüt – viel Spaß beim Durchforsten! Und vielen Dank an @einfachbewusst, @MinimaMuse, @apfel_maedchen, @frau_momo, @DowngradeDeluxe, @minimalistisch, die mir auf Twitter so schnell weiter geholfen haben.

Aus der Hüfte geschossen

30. Dezember 2014

Das sind ein paar Bilder, die ich in den letzten Tagen wie hier schon beschrieben, gemacht habe. Alle so im Vorbeigehen hier in Offenbach, bei niedrigen ISO, immer aus der Hand und bei wenig Licht. Die Bilder kamen genau so aus der Kamera, wurden nicht bearbeitet – nur verkleinert.

Ich habe gerade sehr viel Spaß mit dem alten Objektiv!

 

Einfach Fotografieren

19. Dezember 2014

Schaufenster in Offenbach

Zur Zeit habe ich viel Lust zu Fotografieren, aber wenig Lust, mich mit Technik auseinander zu setzten. Das muss einfach und schnell gehen und das übe ich gerade.

Auf meine alte Sony NEX 3 habe ich per Adapter ein uraltes und lichtstarkes 40mm-Normalobjektiv gesteckt, die Kamera selber auf Halbautomatik – Blende wähle ich am Objektiv, Zeit sucht sich die Kamera. Scharf wird von Hand gestellt – mit ein wenig Übung geht das schneller als mit Autofokus – zumal bei einem Objektiv mit Festbrennweite die verführerische Rumzoomerei auch noch entfällt.

Außerdem habe ich den Schwarz-Weiß-Modus gewählt, da ich am liebsten in SW fotografiere.  Ja, ich könnte die Bilder später ja immer noch in SW umwandeln, aber ich will so wenig Zeit wie möglich verbringen.

Die Kamera passt mit dem kleinen Objektiv in die Jackentasche. Dort habe ich die immer mit dabei, ohne Objektivdeckel, immer eingeschaltet. Rausholen, draufhalten, abdrücken. Da ich ohne Autofokus knipse, halten die Akkus um einiges länger.

Mehr Fotos kommen dann noch die Tage.

Crowdfunding DigitalRetroPark. Jetzt.

13. Oktober 2014

Weiter unten habe ich ihn ja schon den DigitalRetroPark in Zusammenhang mit dem Makerspace Offenbach genannt. Wir teilen uns zusammen ein Raum und haben ähnliche Vorstellungen, was fehlt: Räume zum gemeinsamen Arbeiten, Lernen, Austauschen und vor allem zum Spaß haben.

Jetzt wollen die Leute vom DRP noch einen Schritt weiter und … ach, die erklären das selber viel besser in den Videos unten.

Oder Ihr kuckt hier:
https://www.startnext.de/digital-retro-park

 

 

Make OF: Makerspace Offenbach, ein Raum für Ideen und Projekte

19. September 2014

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Schon seit langem ist einer meiner Träume ein Gemeinschaftsprojekt mit Platz für verschiedene Werkstätten, Seminarräume, Raum zum Kochen und Essen, ein offener und kreativer Treffpunkt für Menschen mit Ideen und Lust am Selbermachen. Mit meinen Ideen und Vorstellungen bin ich nicht alleine und als ich vor über einem Jahr nach Offenbach umgezogen bin, belebte ich alte Kontakte und lernte auch viele neue Leute kennen, die ähnliche Ziele haben.

Georg vom Waggon in Offenbach, der das famose Festival „Bended Realities“ organisiert – dieses Jahr sogar zusammen mit der MakeRheinMain – und Stefan, Falk und Florian vom DigitalRetroPark, die auch schon seit einiger Zeit Räumlichkeiten suchen, kamen dieses Frühjahr auf die Idee, sich in den neu entstandenen „Zollamt Studios“, einem von der Stadt Offenbach für die örtliche Kunst- und Kulturszene zur Verfügung gestellten alten Bürohaus für die Nutzung eines der dort vermieteten Atelierräume zu bewerben. Zwar sind die Räume nur etwa 20 qm groß, aber wir waren der Meinung, ein gemeinsamer Raum als Kristallisations- und Treffpunkt wäre schon ein riesiger Schritt in Richtung eines größeren Projektes – wie immer sich das dann weiter entwickeln würde und was auch immer daraus entstehen könnte.

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