Rödelheimer Strickguerilla

11. Februar 2012

Bestrickter Handlauf am Niddaufer in Rödelheim

Ganz schön kalt beim Spazierengehen an der Nidda hier in Frankfurt-Rödelheim. Gut, dass wir hier eine sehr aktive Strickguerilla haben, die nicht nur Straßenschildermasten und Zäune verschönert, sondern auch noch ganz praktisch die Handläufe am Uferweg (hier gleich unterhalb des Auguste-Oberwinter-Hauses) mollig warm einpackt!

Wo der Zucker steht …

29. Januar 2012

Wo der Zucker steht

Erster Hackerspace-FFM-Podcast online!

18. Januar 2012

Hackerspace-FFM-Podcastworkshop im Museum für Kommunikation in Frankfurt am Main

Letztes Wochenende waren wir vom Hackerspace FFM zusammen mit den Webgrrls Rhein-Main und dem Auge e.V. wieder mal im Museum für Kommunikation in Frankfurt und hielten dort im Rahmen der DIY-Ausstellung die zweitägige UserCon2012 ab.

Es gab verschiedene Vorträge und Workshops – einer davon über Podcasting: Moritz Moxter, Podcaster und Veranstaltungstechniker und Jan Eggers mit langjähriger Rundfunkerfahrung sprachen über die notwendige Technik vom Mindest-Setup zur professionellen Ausrüstung, von inhaltlich-redaktionellen Überlegungen, dem Umgang mit dem Mikrofon, wie am besten jemand interviewt wird und wie das Ganze dann anschließend geschnitten wird und ins Netz kommt.

Da Moritz auch jede Menge Audio-Technik mitbrachte und aufbaute, konnten wir am zweiten Tag noch ein paar Interviews machen. Leider waren am Sonntag weder von den Webgrrls noch von den drei Kuratorinnen der DIY-Ausstellung jemand anwesend – die hätten wir gerne auch noch befragt.

Trotzdem denken wir, in der knappen Zeit einen schönen Überblick über die zwei Tage hinbekommen zu haben. Danke vor allem an Moritz, der den Podcast noch geschnitten, mit Musik versehen und online gestellt hat und das sagenhaft schnell! Zu finden ist der UserCon2012-Podcast und die hoffentlich auch viele zukünftigen Hackerspace-Podcasts hier: http://hackffm-on-air.7tupel.net/

Und hier direkt zur MP3-Datei: Erster Hackerspace-FFM-Podcast

Aufbau der Open-Source-Ecology-Community in Deutschland

11. Januar 2012

Über das Projekt Open Source Ecology habe ich hier im Blog schon vor einiger Zeit berichtet – hier geht es zum Artikel. Heute lese ich auf keimform.de, dass der Aufbau einer deutschen Community geplant ist.

In der Folge möchte ich den Aufruf dokumentieren und Euch bitten, diesen weiter zu verbreiten.

Es findet ein Paradigmenwechsel statt, und neue praktische Lösungen werden gebraucht. In diesem Jahr möchten wir mit der Open Source Ecology (OSE) Community in Deutschland starten und suchen dafür nach einem engagierten Team.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses Projektes teilen offen und kostenlos wirtschaftlich bedeutsame Informationen. Wir möchten die gesamte Bandbreite der ökologischen, sozialen und technischen Systeme öffentlich verfügbar machen, um damit direkt zur Schaffung einer Open-Source-Ökonomie beizutragen – einer Ökonomie, die die Produktion und Verteilung von Gütern verbessert und gleichzeitig nachhaltig und sozial gerecht ist.

Wir beginnen mit der Technologie, die nötig ist, um eine Zivilisation im kleinen Maßstab mit modernem Komfort zu schaffen – das Global Village Construction Set (GVCS) und andere relevante Werkzeuge. Von Traktoren über Windturbinen bis hin zu Autos – alle Techniken werden im Hinblick auf Modularität, Einfachheit, langlebiges Design, niedrige Kosten, geschlossene Kreisläufe, Eigenbau (DIY), flexible Fertigung und hohe Leistung entwickelt. Wir wollen den kompletten Lebenszyklus jeder Technologie als Open Source zur Verfügung stellen – von den Stücklisten und der Herstellung, über die Benutzung, Wartung und Reparatur bis zur Wiederverwendung und dem Recycling.

Wir werden auch unsere ökologische Nahrungsherstellung als Open Source veröffentlichen, den Wohnungs- und Werkstattbau und die Geschäftsmodelle – unsere komplette Ökonomie. Alle diese ökonomisch wichtigen Informationen werden digital im Internet gespeichert, in Form von Texten, Fertigungsdateien, Bildern und Videos, um die Daten nicht nur unserer Generation, sondern auch allen zukünftigen Generationen zu Verfügung zu stellen – die diese dann nutzen und darauf aufbauen können! Wir suchen nach den Pionierinnen und Pionieren, die das mit uns erschaffen wollen!

Unser erstes Ziel ist die Gründung des Entwicklungsteams, das sich 2012 der Gründung der Community widmet. Neben diesem Entwicklungsteam, das für jeden, der an der Gründung und Entwicklung der Community mitarbeiten will offen ist, gibt es ein Kernteam, das sich hauptsächlich mit diesen vordringlichen Zielen beschäftigt. Wir brauchen Hilfe in allen Bereichen: Organisation, Kommunikation, Landsuche, ökologischer Hausbau, Werkstatt-Architektur und -Konstruktion, Fertigung, Maschinenbau, Mechatronik, Permakultur, biologisch-dynamische Landwirtschaft, Betriebswirtschaft, rechtliche und soziale Fragen und Finanzen, um nur einige zu nennen.

Wir haben einen vorläufigen Meilensteinplan erstellt. Im Januar werden wir mit einer Menge Menschen in Verbindung treten, uns kennenlernen und die Möglichkeiten erkunden, eine Community aufzubauen. Es sind Besuche in Frankfurt und Berlin geplant. Die Planung wird erweitert und konkretisiert in dem Maße wie wir wachsen.

Warum Deutschland? Die Menschen in Deutschland können und werden bei der OSE-Entwicklung in Europa und der Welt eine wichtige Rolle spielen. Es gibt in Deutschland sehr gute Ingenieurinnen und Ingenieure, die meisten Menschen sind finanziell abgesichert, und die Nachhaltigkeits- und Open-Source-Kultur ist eine der Besten der Welt. Es ist der perfekte Ort, um eine OSE-Community zu gründen.

Egal ob Vollzeit, Teilzeit oder was auch immer du leisten kannst, jede Hilfe ist willkommen. Schreib uns einfach und erzähl etwas von dir:

  • für direkte Kontaktaufnahme sende eine E-Mail an Nikolay: nikolay.h.georgiev (at) gmail [dot] com
  • um an das ganze Team zu schreiben, benutze bitte die Google Mailingliste (ose-germany (at) googlegroups [dot] com).
    Alternativ zur Mailingliste gibt es noch das OSE Europe Forum unter http://oseeurope.org/forum/

Um mehr über OSE zu erfahren schaue dir den TED Talk und lies das Open Source Ecology Paradigm.

Bitte erzähl deinen Freundinnen und Freunden von diesem Aufruf – und allen Anderen, die es interessieren könnte. Danke!

Musik. Einfach. Machen.

29. Dezember 2011

Bass und Kabel

Janjko, ein guter Freund von mir, ist in einem kleinen kroatischen Dorf in Bosnien aufgewachsen. In seiner Jugend in den 1980er Jahren und auch noch später war es ganz normal bei der Arbeit und im Alltag zu singen. Auch Janjko sang viel – nicht schön, wie er selber sagt, aber mit großer Freude. In seinem Dorf wurde viel Musik gemacht, einfache und schnelle, tanzbare Musik. Meist zwei Sänger, begleitet von einer Geige und einer Langhalslaute, ähnlich der türkischen Saz. Sie spielten einfache, mitreißende Lieder, die es nur im Umkreis von ein paar Dörfern gibt – ein paar Ortschaften weiter gab es wieder ganz andere Musik.

Janjko ging dann nach Deutschland und die Musik blieb in seinem Dorf zurück. Hier ist es nicht mehr üblich, bei der Arbeit oder auf der Straße einfach so zu singen und so traute er sich immer weniger – nur selten auf Familienfesten gab es dazu noch die Gelegenheit. Inzwischen singt Janjko kaum mehr und hat viele der alten Lieder vergessen.

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Wintersport

25. Dezember 2011

Wintersport an der Nidda in Frankfurt

Cafe Tristesse

21. Dezember 2011

Cafe Tristesse in Frankfurt, Alt-Praunheim

Stadt – Nacht – Licht

17. Dezember 2011

Nachts am Imbiss

Weil ich gerade viel in der Stadt unterwegs bin und wenig Zeit zum Schreiben haben gibt es die nächsten Tage wenigstens ein paar Stadtfotos …

Frankfurter Ansichten für Frau S.

9. Dezember 2011

Frankfurter Skyline bei Nacht

Frau S. war heute etwas enttäuscht, wegen der Skyline von Frankfurt, die jetzt gar nicht soooo üppig ist wie Frankfurt immer tut. Irgendwie stimmt das auch, aber ein paar Ecken gibt es schon, von denen aus die Hochhäuser ganz weltmännisch aussehen und von denen aus die Stadt dann auch gerne fotografiert wird. So einen Blick habe ich beispielsweise wenn ich mit der S-Bahn nach Hause Richtung Frankfurt-West fahre, gleich nach dem Bahnhof an der Gallus-Warte oder an der Messe. Heute Abend bin ich extra mal ausgestiegen und habe ein Foto für Frau S. gemacht.

Viel besser kann das mit den Fotos aber Marc Schmidt, der in mühevoller Kleinarbeit tausende von Bilder gemacht hat und diese als Video “Time Lapse Frankfurt“  auf sein Blog “nochsoeiner” gestellt hat (und nicht nur das, inzwischen sind noch mehr Arbeiten von ihm auf seinen Blog zu finden). Hier seine Liebeserklärung an Frankfurt:

Hackerspace-RepRap auf dem DIY-Festival im MFK Frankfurt

3. Dezember 2011

Waren die Bristlebots der große Renner beim Hackerspace-Workshop im Museum für Kommunikation am 9. Oktober diesen Jahres, ging es beim heutigen Workshop auf dem DIY-Festival in der Hauptsache um 3D-Printer.

Im dortigen Tüflterlab im ersten Stock baute ein Team aus der Frankfurter Wöhlerschule mit unsere Unterstützung ihren eigenen, ersten RepRap Prusa Mendel, einen OpenSource-3D-Printer, dessen Kunststoffteile von einem Hackerspace-Drucker gleich hier vor Ort gedruckt wurden … OK, nicht alle Teile, dafür würde der Ausdruck dann doch zu lange dauern, aber ein paar Teile haben wir hier sozusagen just-in-time fabriziert.

Aus ein paar (sebstgedruckten) Kunststoffteilen …

Gedruckte Teile RepRap, noch warm ...

… einigen Gewindestangen und Muttern …

RepRap, Grundgerüst

… soll dann bald so was werden:

RepRap im Einsatz

Am kommenden Montag wird dem neu entstandenen Drucker in unseren Räumen in Rödelheim dann noch der Feinschliff gegeben und die letzten Einstellungsarbeiten müssen noch vorgenommen werden.

Montags ist übrigens immer OpenMonday* im Hackerspace – Gäste sind herzlichen willkommen, dürfen mitbasteln und können uns beim Plaudern, beim Kucken, beim Staunen und Clubmate trinken kennenlernen. Ihr findet uns in Frankfurt-Rödelheim in der Westerbachstraße 9h im Kesselhaus.